
Wieviel ein einzelner Mensch bewirken kann, zeigt sich in diesem Jahr wieder einmal: 1933 gruendete Rech Freier in Berlin die Kinder- und Jugend-Aliyah mit dem Ziel, juedische Kinder vor der Bedrohung des NS- Regimes zu retten. Nach dem Krieg sorgte sich die Organisation dann um Waisenkinder, deren Eltern den Holocaust nicht ueberlebt hatten, und betreuungsbeduerftige Kinder.
Diese Zahlen koennen sich sehen lassen: Bis heute hat die Kinder- und Jugend-Aliyah mehr als 400.000 jüdische Kinder aus aller Welt aufgenommen. Sie fanden in Kibbuzim und Jugenddörfern in Israel ein Zuhause und bekamen dort auch eine Ausbildung. Etwa 14.500 Kinder im Alter zwischen 12 und 18 Jahren leben derzeit in 120 Jugenddörfern.
Anlaesslich des 75-jaehrigen Jubilaeums finden in Berlin, Frankfurt und Muenchen Festakte statt. Hier die Eckdaten:
München: U.a. mit Zentralratspräsidentin Charlotte Knobloch und Michel Friedman; 6. April, 18.00 Uhr, Jüdisches Gemeindezentrum, Hubert-Burda-Saal, St.-Jakobs-Platz 18, München
Berlin: U.a. mit SPD-Politikerin Herta Däubler-Gmelin und Schauspieler Michael Degen; 09. April, 20.00 Uhr, Jüdisches Gemeindehaus, Großer Saal, Fasanenstr. 79/80, 10623 Berlin
Frankfurt: U.a. mit Bürgermeisterin Jutta Ebel und Schauspielerin Carmen Renate Köper 10. April, 20.00 Uhr, Festsaal des Ignatz-Bubis-Gemeindezentrums, Savignystr. 66, 60325 Frankfurt am Main.
Auf allen drei Veranstaltungen wird der Gesandte und stellvertretende Botschafter des Staates Israel in Berlin, Ilan Mor, sprechen.