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Archiv für April 2008

Kennst du Israel?

Mittwoch, 30. April 2008

Dumme Frage. Nur: Wie gut eigentlich? Die Frauenzeitschrift “Brigitte” hat einen kleinen Israeltest auf ihre Seite gestellt. Der Durchschnittleser der Brigitte erreicht 62 % - das sollte doch zu toppen sein! Bei mir waren es 89%, immerhin…eh, wie auch immer, hier ist der Link:

www.brigitte.de/kultur/spiel/quiz/israel/index.html

Schoener Shoppen in Mannheim

Dienstag, 29. April 2008

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Dieses idyllische Staedtchen, das von Xavier Naidoo kurzerhand zu Zion erklaert wurde (darueber muessen wir uns nochmal unterhalten, Xavier!), wird diese Tage einen Israeltag veranstalten, genauer: Am 6.Mai 2008. Der Versandhandel Doronia veranstaltet passend dazu einen riesigen Basar, der unter dem Motto “Einkaufen wie in Israel” steht.

Geboten werden unter anderem jede Form von Kunstgewerbe aus sraelischen Werkstätten, Leuchter, Vasen, Kerzen, Seidentücher und Kosmetik vom Toten Meer (besonders Ahawa ist hierzulande sehr beliebt!). Natuerlich wird es auch jede Menge Buecher (besonders beim Verlag Morasha zuschlagen, die sind meist nur ueber Versand aus der Schweiz zu bekommen), Cds und Dvds geben. Wem noch ein Chanukkahleuchter oder ein Schofar fehlt, der wird dort bestimmt auch fuendig. Weinliebhaber duerfen sich auf eine Verkostung von Weinen aus Israel freuen!

Als besonderes Bonbon werden auch Gratisproben von Kosmetikprodukten vom Toten Meer ausgegeben
– solange der Vorrat reicht. Außerdem wird an diesem Tag die Synagoge zur Besichtigung offen sein. Es lohnt sich also, nach Mannheim zu fahren! Die Daten:

Wann: Sonntag, den 4. Mai 2008, 11 bis 18 Uhr
Wo: F 3, Rabbiner-Grünewald-Platz, 68159 Mannheim

Kinder, Kinder- warum Israelis eine Grossfamilie anstreben

Montag, 28. April 2008

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Das klaert die ZEIT in einem neuen Artikel, der durchaus informativ ist, auch wenn er natuerlich nicht ohne ein Foto baertiger Juden mit Peot (Schlaefenlocken) auskommt. Seufz. Aber gut, wir wollen nicht so sein, hier ist der Link:

www.zeit.de/2008/18/Israel-Mutterdasein?page=1

“Gangsters Paradise” no more- Torah sei Dank! :-)

Dienstag, 08. April 2008

Diese Woche gibt es soviel Schoenes zu berichten, dass ich gar nicht zum aktuellen Thema Pessach komme. Herrlich!

Hier zum Beispiel: Da macht ein Chabadnik ohne Direktorerfahrung eine verrufene Schule in der Bronx zu einem Vorzeigeobjekt. Wir reden von einer Schule, in der Schueler von der Polizei abgefuehrt wurden! Den Beitrag am besten morgens sehen, damit man diese Inspiration in den Tag mitnehmen kann :-)

www.shmais.com/news.cfm?ID=44538

75 Jahre Kinder - und Jugendalijah!

Montag, 07. April 2008

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Wieviel ein einzelner Mensch bewirken kann, zeigt sich in diesem Jahr wieder einmal: 1933 gruendete Rech Freier in Berlin die Kinder- und Jugend-Aliyah mit dem Ziel, juedische Kinder vor der Bedrohung des NS- Regimes zu retten. Nach dem Krieg sorgte sich die Organisation dann um Waisenkinder, deren Eltern den Holocaust nicht ueberlebt hatten, und betreuungsbeduerftige Kinder.

Diese Zahlen koennen sich sehen lassen: Bis heute hat die Kinder- und Jugend-Aliyah mehr als 400.000 jüdische Kinder aus aller Welt aufgenommen. Sie fanden in Kibbuzim und Jugenddörfern in Israel ein Zuhause und bekamen dort auch eine Ausbildung. Etwa 14.500 Kinder im Alter zwischen 12 und 18 Jahren leben derzeit in 120 Jugenddörfern.

Anlaesslich des 75-jaehrigen Jubilaeums finden in Berlin, Frankfurt und Muenchen Festakte statt. Hier die Eckdaten:

München: U.a. mit Zentralratspräsidentin Charlotte Knobloch und Michel Friedman; 6. April, 18.00 Uhr, Jüdisches Gemeindezentrum, Hubert-Burda-Saal, St.-Jakobs-Platz 18, München

Berlin: U.a. mit SPD-Politikerin Herta Däubler-Gmelin und Schauspieler Michael Degen; 09. April, 20.00 Uhr, Jüdisches Gemeindehaus, Großer Saal, Fasanenstr. 79/80, 10623 Berlin

Frankfurt: U.a. mit Bürgermeisterin Jutta Ebel und Schauspielerin Carmen Renate Köper 10. April, 20.00 Uhr, Festsaal des Ignatz-Bubis-Gemeindezentrums, Savignystr. 66, 60325 Frankfurt am Main.

Auf allen drei Veranstaltungen wird der Gesandte und stellvertretende Botschafter des Staates Israel in Berlin, Ilan Mor, sprechen.

Das ZDF bloggt ueber israelische Jugendliche

Sonntag, 06. April 2008

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…oder laesst sie vielmehr bloggen. Noch bis zum Ende des Monats kann man sich unter

www.blog.zdf.de/realtimeplayers Videobeitraege von fuenf verschiedenen Jugendlichen, die in Israel und Deutschland leben, ansehen. Die Beitraege sind in deutsch und hebraeisch!

Die WHO weiss es besser (?)

Sonntag, 06. April 2008

Als Terrorist hat man es heutzutage immer einfacher. Man kann zum Beispiel die eigene Zivilbevoelkerung unterversorgen und darauf vertrauen, dass dann Israel herhalten muss. So ruegte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) letzens den kleinen Staat fuer die humanitaere Lage im Gaza. Das rechtfertigt doch diese Pressemitteilung:

Das israelische Koordinations- und Verbindungsbüro am Übergang Erez hat auf harsche Äußerungen der Weltgesundheitsbehörde (WHO) reagiert, die Israel in einem aktuellen Bericht wegen der humanitären Situation im Gaza-Streifen kritisiert. Oberst Nir Press lud den WHO-Vertreter im Gaza-Streifen und deren amtierenden Direktor zu einer Dringlichkeitssitzung ein, um den einseitigen und irreführenden Anschuldigungen entgegenzutreten.

Oberst Press erinnerte daran, dass der Gaza-Streifen von einer Terrororganisation kontrolliert wird, die für die dortige Bevölkerung verantwortlich ist, Israel nicht anerkennt und tagtäglich Terroranschläge durchführt oder anregt. Er zeigte sich verwundert darüber, dass die WHO in keiner Weise die Hamas dafür beschuldigt habe, dass sie die Einreise von Patienten durch ständiges Granatfeuer auf den Übergang behindert. Auch der Missbrauch der humanitären Maßnahmen Israels durch die Terrororganisation sei nicht erwähnt worden.

In Hinsicht auf den Vorwurf, dass Israel die Ausreise aus Gaza nur in Ausnahmefällen gestatte, verwies er auf die Statistik: „2007 wurden 7226 Ausreisegenehmigungen für Patienten ausgestellt und weitere 7922 für Familienmitglieder, was einen Anstieg von 50% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Dieser Trend hält auch in diesem Jahr an: Im ersten Quartal 2008 ist bereits die Ausreise von 2317 Patienten und einer ähnlichen Zahl von Begleitpersonen arrangiert worden. Hunderte von Menschenleben sind durch die Behandlung in israelischen Krankenhäusern gerettet worden.

Weitere Informationen hierzu finden sich unter dem folgenden Link:

www.mfa.gov.il/MFA/Government/Communiques/2008/Israeli+reply+to+WHO+report+on+Gaza+2-Apr-2008.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 03.04.08)

So spricht man mit Nazis

Dienstag, 01. April 2008

Nach diesem Fund muss ich meine interessante Putzreihe ;-) kurz unterbrechen: Im Auftrag des Hochglanzmagazins Vanity Fair hat Michel Friedman im November 2007 ein Interview gefuehrt. Mit Horst Mahler, dem “Vater der RAF” und heute bekanntestem Neonazi. Wie steht es in der Zeitschrift so schoen:

Wenn es einen Zusammenhang zwischen dem linken Wahnsinn von damals und dem rechten von heute gibt, dann ist Mahler die Schlüsselfigur.

Und mit eben dieser Schluesselfigur unterhaelt sich Friedman - ungekuerzt und, das ist das Besondere, unzensiert. Der Leser darf sich so einmal auf das geistige Niveau von Herrn Mahler begeben. Wem das nicht zu gruselig ist, hier ist der Link:

www.vanityfair.de/articles/agenda/horst-mahler/2007/11/01/04423/