INCLUDE_DATA

Archiv für März 2008

Pessach naht!

Donnerstag, 27. März 2008

cleaning-fridge.jpg

Pessach gehoert bekanntermassen zu den juedischen Feiertagen, die enorm viel Vorbereitung erfordern und bei schlechter Planung in Erschopefungszustaenden und Geschrei enden. Jewishblog will das verhindern! Deshalb an dieser Stelle Tipps, wie man sich das Putzen, Einkaufen und Kochen leichter machen und Pessach so richtig geniessen kann.

Vor Pessach wird deshalb so viel geputzt, weil man kein Gesaeuertes (Chametz) im Haus haben darf, das heisst nichts was eine der fuenf Getreidesorten als Zutat hat und laenger als 18 Minuten mit Wasser in Kontakt kam.
(interessanterweise wird das neumodische Zeug Quinoa wissenschaftlich als “Pseudogetreide” betrachtet und gilt daher vielen Rabbinern nicht als moegliches Chametz - siehe Wikipedia:
www.de.wikipedia.org/wiki/Quinoa )

Also keine Kekse, kein Brot und kein Kuchen- auch kein Tierfutter mit Gebackenem darin, an Pessach duerfen wir naemlich auch keinen Nutzen aus Chametz ziehen, und ein Brot futterndes Tier gehoert dazu!

Heute reden wir erst einmal uebers Putzen.

315818723_9d67736ec6_m1.jpg

Man KANN Pessach mit dem Fruehlingsputz verbinden, man SOLLTE es aber nicht- zuviel Stress! Am besten ist es, mit dem Raum anzufangen, in dem man nicht isst- dem Bad, der Toilette oder dem Gaestezimmer. Dann einen Timer besorgen, kann auch der vom Handy sein.

    Nun 15 Minuten (Ja, nur! Ihr glaubt gar nicht, wieviel man in der Zeit erreichen kann! Und wir wollen uns nicht umbringen, es ist ja noch genug Zeit!) einstellen und in der Zeit im Bad z. B. die Schraenke durchgehen, alles wegschmeissen, was dort sowieso seit zwei Jahren vor sich hingammelt (Make up, das einem nicht steht, alte Badeschwaemme, verrostete Rasierklingen- ihr wisst was ich meine) und dann alles auswischen. Zack, sauber.

bathroom.jpgwww.flickr.com/photos/valpopando/2270327999

So, das reicht fuer den Anfang. Tipps und Ideen findet ihr uebrigens auf der Seite

www.flylady.net/pages/flying_easter.asp

Denkt nicht das sei zu altmodisch, ihr werdet Flylady lieben, wenn ihr erst einmal damit angefangen habt!

Pflege deine Vorurteile…

Mittwoch, 26. März 2008

typ-717598.png

… oder etwa nicht? Das juedische Museum Berlin widmet sich in seiner neuesten Ausstellung allseits beliebten Stereotypen und untersucht, warum wir so gerne an unseren Vorurteilen festhalten. Zeichnungen und Modelle fuehren dem Besucher seine eigenen Denkmuster vor - das koennte interessant werden…
;-)

Die Ausstellung wird noch bis zum 3.August 2008 zu sehen sein. Alle Infos gibt es unter www.juedisches-museum-berlin.de/typisch/home.html

Zedaka macht gluecklich

Dienstag, 25. März 2008

04_28_51-falling-coins_web.jpg

Be a giver, not a taker- so koennte man das Motto des Judentums in Bezug auf Wohltaetigkeit zusammenfassen. Dort ist Geben nicht eine besonders edle Tat, sondern Verpflichtung- das hebraeische Wort fuer Spenden, “Zedaka” heisst uebersetzt Gerechtigkeit.
Dass Spenden gluecklich macht, stellte sich jetzt in Vancouver heraus: Forscher der British Columbia Universitaet haben dort 630 US-Buerger befragt, wie sie sich nach dem Geldausgeben fuer sich selbst und nach Ausgaben fuer andere fuehlten. Das Ganze wurde auf einer Skala von eins bis fuenf bewertet. Die Befragten waren gluecklicher, wenn sie das Geld gespendet hatten.

Auch Angestellte einer Bostoner Firma, die ihre Jahresprämie von 3000 bis 8000 Dollar (2000 bis 5000 Euro) entweder für sich selbst oder für andere ausgegeben hatten, wurden befragt. Interessanterweise hing das Glücksgefühl der Angestellten nicht von der Höhe der Prämie, sondern von der Art der Ausgabe ab - und wieder waren die Altruisten die Zufriedeneren.

Das gleiche Ergebnis erhielt man, als einer Reihe von Studenten in Vancouver ein Geldbetrag zwischen fünf und 20 Dollar ausgehändigt wurde - Die Hälfte der Probanden erhielt den Auftrag, sich eine Freude zu machen, die andere Hälfte sollte es für andere ausgeben.

Wie waere es also, mal eine Woche 5 oder 10 % der eigenen Einnahmen zu spenden? Hier findet ihr ein paar Ideen:

One Family Fund frontpage2_04.jpg

Die Organisation bietet direkte, finanzielle, rechtliche und emotionale Hilfe für Terror-Opfer in Israel: Weitere Informationen unter

www.onefamilyfund.org

Meir Panim paypal1_e.gif

Die Organisation Meir Panim teilt täglich 7.200 warme Mahlzeiten an die Menschen in den Sheltern aus. Zusätzlich wurden 12.000 “dry food packages”, 4.000 Pakete mit Babysachen, 3.500 Matratzen, 2.800 Notlichter, Tausende von Spielzeugen und Wassercontainern bereitgestellt.

www.meirpanim.org

Meir Panim
Aktion: “Israel together”
Israel Discount Bank
220 Jaffa St.
Romema, Jerusalem
Bank code: 11, Branch no. 067
Account no. 220620, for: Mifal Chaim
Non-profit no. 512926833

The Community Stress Prevention Center (CSPC) in Kiryat Shmona
Unter der Leitung von Prof. Mooli Lahad hilft CSPC Israelis im Norden des Landes bei der Bewältigung von Kriegs-Traumata und Stress-Symptomen. Prof. Lahad und sein Team sind international bekannt und waren beim Erdbeben in der Türkei, dem Tsunami in Südostasien, in Bosnien, Irland und am 9/11 in New York im Einsatz.
Mehr Info: http://www.givingwisely.org/Intro2.htm
Kontakt:
Dr. Yossi Porat
CEO, CSPC
Tel: 00972-46-900600
Fax: 00972-46-950470
Email: yporat@trainvision.com oder cspc@telhai.ac.il

www.icspc.telhai.ac.il/main.html

Förderverein für die Opfer des Terrors und des Hasses auf Israel, Berlin.e.V.
Unterstützung von Familien hinsichtlich rechtlicher, medizinischer und rehabilitierender Maßnahmen, Errichtung eines Rehabilitationszentrums, Bau eines Denkmals zum Gedenken an Opfer des Terrors. Die israelische Mutterorganisation wurde 1994 von einem Vater, dessen Tochter bei einem Anschlag in Afula getötet wurde, gegründet.
Rathausstr. 10b
12105 Berlin
Tel: 030 23620211
orgaterror@hotmail.com
www.terror.co.il
Bankverbindung: Berliner Volksbank, BLZ 100 900 00 Kontonr. 7106073001

ICMC Israel Crisis Management Center - SELAH
Hilfsorganisation für Terroropfer, gegründet nach dem Anschlag auf die Jugend-Diskothek „Dolfinarium“ 2002, viele Opfer waren russische Neueinwanderer.
Chevrat Schass Street 15
Neve Zedek
Tel Aviv 65156
Tel: +972 3 510 7750
Fax: +972 3 510 7751
icmc@inter.net.il
Bankverbindung: BANK LEUMI, Bialik Branch, Branch #803, Tel Aviv, Account/Kontonr. 13810/30

„Israel in Crisis – Chabad in Action“
Projekt der Chabad Lubawitsch für Opfer des Terrors
Herr Rabbi Joseph I. Aronov
Victims of Terror and their Families
c/o Tzeirei Chabad
POB 14
Kfar Chabad 72915
Tel: +972 3 960 7588 152
Fax: +972 3 960 6169
ms@chabad.org.il
www.chabadisrael.com

NAVAH Organisation
Nonprofit Association for Volonteering and Assisting the Hurt
setzt sich für Opfer und die Hinterbliebenen von Terroranschlägen in allen Belangen ein und hat spezielle Projekte wie Purim-Pakete für Kinder (siehe Website)
NAVAH
P.O. Box 368
Kiryat Ye’arim
D.N. Harei Yehuda 90840
Tel.: 00972-2-579-0614
www.navah.org.il/index.html

ZAKA – Search and Rescue
Humanitäre Freiwilligenorganisation zur schnellen Hilfe bei Terroranschlägen, Unfällen und Katastrophen in Israel, 1995 gegründet.
Gmul St. 3
P.O.B. 50578
Jerusalem
Tel: +972 2 5321457
Fax: +972 2 5321458
Bankverbindung: Zaka e.V., Berliner Sparkasse, BLZ 10050000, KNr. 990010961
www.zaka.org.il

www.levlalev.com/index.htm?id=187

Happy Purim!

Freitag, 21. März 2008

purim.jpg

Es ist Purim! Hamantaschen rollen wieder, die Rasseln werden geschwungen und es gibt jede Menge Verkleidungen zu bestaunen! Ich habe schon Scoobydoo, Superman und Shrek gesichtet ;-)

Fuer jeden, der nicht in der Naehe einer grossen juedischen Gemeinde wohnt, hier ein Video um in Stimung zu kommen:

Auch youtube.com/watch?v=oHz-MIdX-xU

Merkels Rede in der Knesset und das Neueste online

Donnerstag, 20. März 2008

Onlinefernsehen wird immer beliebter, nicht zuletzt deshalb, weil sich hier viele Spartenkanaele entwicklen koennen. So findet man unter

www.jerusalemonline.com

Videonews zum Ansehen und Abonnieren- die Beitraege selbst sind dem israelische Fernsehen entnommen und in englisch uebersetzt. Diese Woche kann man dort Merkels Rede vor der Knesset lauschen…

reutersmerkelknesset268a1.jpg

Pressefotografie aus Israel

Freitag, 14. März 2008

Massen feiern das Ende des Zweiten Weltkrieges in Tel Aviv, Ben Gurion steht am Strand Kopf, die ersten selbstgebastelten israelischen Fahnen - In Berlin kann man derzeit eine schier unglaubliche Fotoausstellung geniessen! Aufnahmen des jungen Staates aus ueber 60 Jahren sind dort zu sehen. Die Eroeffnung fand bereits am 12. Maerz statt und wird bis zum 20.April zu sehen sein. Weitere Infos gibt es unter

www.freundeskreis-wbh.de/veranstaltungen/Maerz2008/60_Jahre_Presse_Israel.html

Donnerstag, 13. März 2008

Seit Wochen nun liegt mein Internet darnieder, so dass ich nicht zum Schreiben kam- das will ich jetzt nachholen!
Leider ist das vorherrschende Thema diese Woche ein trauriges: Der Mord an Studenten der Yeschiwa Merkaz Ha Rav, der groessten zionistischen Yeschiwa in Israel. Bei aish.com findet man den Bericht eines Augenzeugen:

www.aish.com/spirituality/philosophy/Remember_Amalek.asp