
Dies ist das erste Buch seit Jahren, wenn nicht das erste überhaupt, von dem ich nachts geträumt habe, so spannend und inspirierend ist es. Die Rede ist von “Holy woman”, Sarah Yocheved Riglers Buch über die verstorbene Zaddika (Gerechte) Rebezzin Sarah Kramer. Sie und ihr Mann, in dem viele einen der 36 versteckten Gerechten sahen, derentwegen die Welt besteht, und der starb, als immer mehr Leute von ihm wussten, lebten über 40 Jahre in Kfar Gidon in Israel und halfen in dieser Zeit hunderten von Menschen.
Besonders eindrucksvoll ist dabei die Lebensgeschichte der Rebezzin, die Rigler in diesem Buch widergibt. Das gelingt ihr so spannend, dass man von der ersten Seite an gefesselt ist- nicht gerade ein Merkmal von Biographien. Das Besondere aber ist ihre Idee, “Roadmaps” in das Buch einzubauen- Momente im Leben der Rebezzin, in denen sie sich entweder für andere, für Geben oder Nehmen also, entscheiden musste. Rigler erläutert diese Momente und erklärt, wie wir von ihr lernen und das Gelernte in unserem Leben umsetzen können. Das tut sie ohne erhobenen Zeigefinger, aber anschaulich und immer an der passenden Stelle. Wer sich davon überzeugen möchte, kann zuerst einige ihrer Artikel über Rebezzin Kramer lesen, die bei aish.com veröffentlich wurden:
www.aish.com/spirituality/growth/Holy_Woman_and_Her_Guests.asp
www.aish.com/spirituality/odysseys/Holywoman.asp
www.aish.com/spirituality/odysseys/More_Holy_Woman.asp
Das Buch selbst ist bei amazon erhältlich.