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Archiv für Dezember 2007

Yideoz- jüdische Videos im Netz

Samstag, 29. Dezember 2007

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Youtube kennt ja jeder- wie wäre es mal mit der jüdischen Version? Bei www.yideoz.com gibt es endlich die Videos zu sehen, auf die wir schon lange gewartet haben: Rockende Rabbis, die Chanukkah Mitzwah Tank Parade, Dudu Fisher singt die israelische Nationalhymne und jede Menge humorige Mitschnitte gelangweilter Jeschiwahjungs (mein Favourit: Shidduch Gone BAD). Natürlich kann jeder eigene Videos einstellen. Also, bei Langeweile: Yideoz!

Und wir bleiben bei Arte…

Mittwoch, 19. Dezember 2007

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…in derem Dossier über das Judentum gibt es nicht nur viele interessante Artikel für Einsteiger in die Religion, sondern auch- Videos! Und die liebe ich ganz besonders. In der ersten Folge werden die Hintergründe des Pessachfestes aufgeführt und die Bedeutung der Torah erklärt. Dafür wird einem Sofer, einem Torahschreiber, über die Schulter geguckt.
Der zweite Film bringt uns dann nach Venedig: An den Ort, an dem das erste Ghetto entstand. Anhand Dona Gracia Mendes, eine zwangsgetauften Jüdin, wird das Schicksal und die Geschichte der Juden dort dargestellt.
Und schließlich darf der Davidstern nicht fehlen- dafür geht es nach Prag! Die dortige jüdische Gemeinde benutzte ihn und inspirierte damit nach und nach alle anderen Gemeinden Europas.
Zu sehen gibt es alle diese Videos unter www.arte.tv

Wo Geschichte lügt

Dienstag, 18. Dezember 2007

Hausaufgabe

Unter diesem Namen hat der Sendern ARTE vor etwa einem Jahr eine Dokumentation über den Unterricht und palästinensischen und israelischen Schulen veröffentlicht. Wie bekannt, fehlt in palästinenischen Schulbüchern der Staat Israel komplett. ARTE zeigt hier, warum das so ist und wie Israelis und Palästinenser die Zukunft und einen möglichen Frieden im Unterricht vermitteln. Den Beitrag sowie einen Artikel dazu gibt es kostenlos hier.

„Lebedik un Freylekh”- Jiddischer Musikabend in Frankfurt

Samstag, 15. Dezember 2007

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Für alle Liebhaber des Jiddischen gibt es am Donnerstag, den 20.12., in Frankfurt ein besonderes Schmankerl: Das Roman Kupferschmidt Trio spielt Klezmer, die Musik des osteurpäischen Judentums, in der Romanfabrik. Dabei verspricht die brillante Besetzung (Roman Kupferschmidt ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe und wird zusammen mit Alik Texler (Ukraine) auf dem Akkordeon und Nikolas Baldock (London/England) auf dem Kontrabaß sicherlich viele begeistern) einen spannenden Abend. Wer noch mehr Informationen benötigt, findet sie unter www.romanfabrik.de/va-201207.html

BILD schreibt: Happy Chanukka!

Mittwoch, 12. Dezember 2007

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Wer hätte das gedacht: Die BILD schreibt über Chanukkah! Das Blatt hat nämlich einen Reporter ins Heilige Land abbestellt, der regelmäßig von dort aus berichtet. Und da darf Chanukkah natürlich nicht fehlen. Gut, es ist streng genommen nicht das “israelische Lichterfest”, sondern das jüdische allgemein, aber wir wollen mal nicht zu streng sein ;-) ach so, wer den Artikel nachlesen will: www.bild.t-online.de

Bei der Gelegenheit möchte ich anmerken, dass der Gründer der BILD, Axel Springer, nicht jüdisch war, auch wenn das gerne mal behauptet wird. Grund für dieses Gerücht ist wohl sein großes Engagement für den Staat Israel- so erhielt er unter anderem 1969 für seine Bemühungen den Titel “Honorary Fellow” des Weizman Instituts in Rechovot, 1974 die Ehrendoktowürde des Bar Illan Universität und 1985 den Titel “Bewahrer Jerusalems” der Stadt Jerusalem. Ähnlich stark engagierte er sich auch für die Wiedervereinigung Deutschlands. Unvergessen, dass in seinen Publikationen die “DDR” nur in Anführungszeichen erwähnt wurde…

Holy woman

Mittwoch, 12. Dezember 2007

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Dies ist das erste Buch seit Jahren, wenn nicht das erste überhaupt, von dem ich nachts geträumt habe, so spannend und inspirierend ist es. Die Rede ist von “Holy woman”, Sarah Yocheved Riglers Buch über die verstorbene Zaddika (Gerechte) Rebezzin Sarah Kramer. Sie und ihr Mann, in dem viele einen der 36 versteckten Gerechten sahen, derentwegen die Welt besteht, und der starb, als immer mehr Leute von ihm wussten, lebten über 40 Jahre in Kfar Gidon in Israel und halfen in dieser Zeit hunderten von Menschen.
Besonders eindrucksvoll ist dabei die Lebensgeschichte der Rebezzin, die Rigler in diesem Buch widergibt. Das gelingt ihr so spannend, dass man von der ersten Seite an gefesselt ist- nicht gerade ein Merkmal von Biographien. Das Besondere aber ist ihre Idee, “Roadmaps” in das Buch einzubauen- Momente im Leben der Rebezzin, in denen sie sich entweder für andere, für Geben oder Nehmen also, entscheiden musste. Rigler erläutert diese Momente und erklärt, wie wir von ihr lernen und das Gelernte in unserem Leben umsetzen können. Das tut sie ohne erhobenen Zeigefinger, aber anschaulich und immer an der passenden Stelle. Wer sich davon überzeugen möchte, kann zuerst einige ihrer Artikel über Rebezzin Kramer lesen, die bei aish.com veröffentlich wurden:

www.aish.com/spirituality/growth/Holy_Woman_and_Her_Guests.asp

www.aish.com/spirituality/odysseys/Holywoman.asp

www.aish.com/spirituality/odysseys/More_Holy_Woman.asp

Das Buch selbst ist bei amazon erhältlich.

Teddy Kolleks Familie

Donnerstag, 06. Dezember 2007

Die Zeit hat einen interessanten Artikel über die Kinder Teddy Kolleks, des berühmten ehemaligen Bürgermeisters von Jerusalem, verfasst. “Teddy” wir er immer genannt wurde, musste vor den Nazis fliehen und wurde vor allem durch seine spektakulären Aktionen berühmt. Seine Kinder wurden nun für diesen Artikel befragt und erzählen interessante Anekdoten aus seinem Leben und dem des Staates Israel.

www.zeit.de/2007/44/Globalisierung-Kollek-44

Termine, Termine Teil 4: Jüdisches Silvester

Donnerstag, 06. Dezember 2007

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Einige von euch waren vielleicht schon dabei, andere kennen es noch nicht: Bereits zwei Mal organisierte der ecjs bereits “Just one Shabbat”, ein Wochenende in einer europäischen Stadt mit anschließender Neujahrsfeier. Da Schabbat und Silvester in den letzten Jahren aufeinanderfielen bzw. nah beisammen lagen, lag es nahe, eine solche Veranstaltung zu organisieren. Im ersten Jahr fand sie noch in Wien statt, dieses Jahr geht es wieder in die Grachtenstadt Amsterdam. Für diesmal fünf Tage gibt es volles Programm: Ein professioneller Sushichef zeigt euch, wie man die japanische Köstlichkeit zubereitet, es gibt Rundführungen durch das jüdische Amsterdam mit seiner langen Geschichte, eine Bootsfahrt, Workshops, Eislaufen und den Film “I have never forgotten you” über das Leben Simon Wiesenthals. Wer noch mitwill, sollte sich sputen: Es gibt nur noch wenige Zimmer.

www.shteeble.com/site_ecjs/index.htm