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Archiv für November 2007

Termine, Termine Teil 3

Donnerstag, 29. November 2007

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Noch immer nichts vor an Channukah? Dann wird es aber Zeit! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Trip nach Brüssel? Dort trifft man sich am 9.12. zum Latkeessen, feiern- und Billardspielen, denn die Party findet in einer Billardhalle statt. Der Eintritt ist frei, so dass man das gesparte Geld vielleicht in Zedaka investieren kann :-)

Die genaue Adresse:
Snooker Faculty
Arnaud Fraiteur 28
1050 Ixelles
02 647 10 74
Ort: Nähe ULB.

Weitere Infos gibt es unter ecjs.org/index.aspx?type=32&id=1764

Termine, Termine Teil 2

Mittwoch, 28. November 2007

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Heute geht es nach München und Berlin:

Im Süden heißt es erst einmal “Notes for Knowledge”- dort im Jüdischen Gemeindezentrum München spielen am Donnerstag, den 29.11. Mark Tiktiner (Violine) und Elena Rachelis (Klavier) Stücke von Bach, Mozart, Alfred Schnittke und Cesar Franck. Veranstaltet wird das Ganze vom Verband der Jüdischen Studenten zugunsten von net@, einem IT-Ausbildungsprojekt des Keren Hayesod (Vereinigte Israel Aktion e.V.) für jüdische und arabische Jugendliche in Israel. Der Eintritt beträgt 10 Euro, Einlass ist ab 18.30, Konzertbeginn um 19.30.

Am 7.12. heißen dich dann die Jewish Experience, JJSH und die Bnai Brith Loge in Frankfurt (Liebigstraße 24) für eine Chanukkahparty willkommen! Neben leckerem (koscheren) Essen wird es ein interaktives Programm und Geschenke (jahaaa!) geben. Der Eintritt kostet 5 Euro- wer kommen will, bitte bis 3.12. bei den Mitarbeitern der Jewish Experience anmelden!

Termine, Termine Teil 1

Dienstag, 27. November 2007

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Das Jahr nähert sich dem Ende, und es scheint, dass sich gerade dann die spannendsten Termine häufen!
Zuerst einmal gilt es, den jährlichen Kongress der World Union of jewish students (WUJS) zu berücksichtigen. Er findet dieses Jahr vom 26.12.2007 bis 1.1.2008 in Jerusalem statt und beinhaltet Ausflüge durch Jerusalem, das Treffen mit interessanten Persönlichkeiten der jüdischen Welt und Israel, eine Party am 31.12. und natürlich den Hotelaufenthalt.
Buchen kann man unter

www.wujs.info

Eine Perle gefunden!

Mittwoch, 14. November 2007

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Wie fühlt man sich, wenn man zum Schabbat eingeladen ist und keine Ahnung hat, was einen da erwartet? Wie erlebt man den Abend? Die Autorin Julia Amalia Heyer ist in Israel und berichtet hier über ihren ersten Schabbat: www.sueddeutsche.de

Israelische Merkwürdigkeiten

Dienstag, 13. November 2007

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Was macht ein Staat, wenn ihn Terroristen bedrohen und seine Bürger umbringen? Er lässt 400 von ihnen frei. So jedenfalls will Israel im Vorfeld des Annapolis - Treffens guten Willen zeigen. Die Palästinenser legen den hingegen nicht an den Tag- hier eine Übersicht vom 2.11. bis zum 9.11.:

Gaza-Streifen:

Am Freitag führte die Armee einen Luftangriff gegen eine Hamas-Stellung im südlichen Gaza-Streifen aus. Dem Einsatz ging ein heftiger Mörsergranatenbeschuss auf israelische Gemeinden im westlichen Negev, vor allem Nativ Ha’asara, voraus.

Am Dienstag entdeckten Soldaten zwei Sprengkörper, die Palästinenser nahe dem Sicherheitszaun im südlichen Gaza-Streifen gelegt hatten. Sie wurden im Anschluss kontrolliert zur Detonation gebracht.
Am gleichen Tag starb Stabsfeldwebel Yariv Amitai bei einem Unfall während einer Routinepatrouille nahe dem Sicherheitszaun.

Die Operationen gegen Raketenabschussbasen im nördlichen Gaza-Streifen und deren Betreiber wurden die gesamte Woche über fortgesetzt. Dutzende von Palästinensern wurden dabei verhaftet, um in Israel verhört zu werden.

Im Laufe der Woche wurden insgesamt mehr als 25 Mörsergranaten und etwa 25 Kassam-Raketen auf israelische Ortschaften im westlichen Negev und israelische Soldaten abgefeuert. Dabei kam es zu Sachschäden, Stromausfall und vereinzelten Bränden.

Westjordanland (Judäa und Samaria):

Am Sonntag entdeckten Soldaten bei einer Routinesuche nahe Beit Umar südlich von Bethlehem zwei Rohrbomben. Zuvor waren in diesem Gebiet zwei Molotow-Cocktails auf israelische Fahrzeuge geworfen worden. Die Bomben wurden kontrolliert zur Detonation gebracht.

Am Montag verhafteten Sicherheitskräfte ein 17jähriges palästinensisches Mädchen, dass sich einem Armeeposten nahe Tel Rumeda in Hebron genähert und ein Messer gezogen hatte, um israelische Soldaten zu erstechen.

Am Mittwoch schleuderten Palästinenser in Kufar Dan nordwestlich von Jenin zwei Sprengkörper auf israelische Soldaten und eröffneten das Feuer auf die Einheit.

Insgesamt wurden in Judäa und Samaria zwei Rohrbomben, diverses Material zur Bombenherstellung, eine M16, Armeeausrüstung und Munition sichergestellt.

In der Tat israelische Merkwürdigkeiten…

Pokemon- ein Zionist?

Montag, 12. November 2007

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Wer hätte das gedacht: Das Videospiel “Pokemon” wirbt für den Zionismus! So sieht es zumindest Saudi Arabien: Im Jahre 2001 wurde ein Bann über sämtliches Pokemon- Material verhängt, da das Spiel den Davidstern zeigt. Wo, ist mir nicht ganz klar, aber wer sich auf die Suche machen will, kann unter

http://videogames.yahoo.com/age_gate?cid=4714614

einen Blick in das Spiel werfen. Es scheint, dass man sich mit Geschichte in Saudi Arabien nicht besonders auskennt: Der Davidstern wird zwar auf der Flagge des Staates abgebildet, ist aber nicht per se ein zionistisches Symbol, sondern wird auch von nichtzionistischen Juden genutzt. Dass man Israel vielleicht endlich als Realität anerkennen sollte, davon wollen wir hier erst gar nicht reden…Pokemon, übernimm du!

Israel hat nun 7.2 Millionen Einwohner

Sonntag, 11. November 2007

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…so besagt eine Studie des Central Bureau of Statistics (CBS). Im Jahre 2006 waren es noch 7,116,700, davon 5,393,400 Juden (75.8%), 1,413,3000 Araber (19,9%) und 309,000 “andere”, meist halachisch nichtjüdische Immigranten aus der ehemaligen Sowjetunion. Israels Bevölkerungswachstum liegt damit bei 1,8 % und ähnlich niedrig wie in den 1980er Jahren. Nach dem Fall der Sowjetunion stieg die Anzahl der Einwanderer, so dass die Zahl in diesen Jahren auf 3% anwuchs.

Weitere interessante Zahlen: 2006 wuchs die jüdische Bevölkerung um etwa 1,5% an, die arabische dagegen auf 2,6%. Unter Muslimen ist die Zahl mit 2,9% leicht erhöht. Die israelische Bevölkerung ist auch um einiges jünger als im Rest der westlichen Welt: 28% sind bis zu 14 Jahren alt, in anderen Ländern nur 17%. Nur zehn Prozent der Israelis sind 65 Jahre oder älter. Sie dürfen sich freuen: Im Jahr 2006 waren 5,6% über 75, 15 Jahre davo waren es nur 3,8%- auch im Gelobten Land wird man also immer älter.

Neu-alter Judenhass - Podiumsdiskussion und Buchvorstellung am 14.11. in Berlin

Samstag, 10. November 2007

Der Koordinierungsrat gegen Antisemitismus lädt am 14.11. in das Willy-Brandt-Haus (Wilhelmstr. 141, 10963 Berlin) zur Vorstellung des Buches Neu-alter Judenhass. Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik und einer Podiumsdiskussion zum Thema ein.

Der von Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski herausgegebene Sammelband Neu-alter Judenhass befasst sich mit dem Antisemitismus im islamischen und im christlich-westlichen Kulturkreis. 31 Autorinnen und Autoren äußern sich zu verschiedenen Aspekten des neu-alten Judenhasses (deutsche Medien und Nahostkonflikt, islamischer Antisemitismus, politische Perspektiven) - unter ihnen jüdische und nichtjüdische Deutsche, Deutsche arabischer, iranischer und türkischer Abstammung, Israelis, US-Staatsbürger und Österreicher, Christen, Juden, Muslime und Menschen mit anderer oder ohne Glaubenszugehörigkeit, Politiker, Experten, Wissenschaftler und Repräsentanten engagierter Institutionen und Vereinigungen. In einem Punkt stimmen die Autorinnen und Autoren überein: Es besteht Anlass zum Handeln gegen den neu-alten Antisemitismus – in ganz Europa, vor allem in Deutschland, und auch in Nahost.

An der Podiumsdiskussion beteiligen sich neben den Herausgebern noch die SPD-Bundestagsabgeordneten Prof. Gert Weisskirchen und Sebastian Edathy.

Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr. Einlass ist um 17.30 Uhr.

Um Anmeldung möglichst bis zum 07.11.07 wird gebeten unter:
Moses Mendelssohn Zentrum e.V., Am Neuen Markt 8, 14467 Potsdam (Fax: 0331 2809450; E-Mail: moses@mmz.uni-potsdam.de)
oder unter: Klaus Faber, Wissenschaftsforum, An der Parforceheide 22, 14480 Potsdam (Fax: 0331 6004035; E-Mail: Klaus_Faber@t-online.de)

“The times, they are changing”…?

Montag, 05. November 2007

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Ob diese zwei Meldungen wohl zusammenhaengen? Zuerst erfuhren wir alle aus Umfragen, dass sich junge amerikanische Juden nicht mehr allzuviel aus Israel machen: In einer 158 Seiten starken Untersuchung der Soziologen Stephen Cohen und Ari Kelman wird vermerkt, dass mehr als die Haelfte der amerikanischen Juden unter 35 die Zerstoerung Israels “nicht als persoenliche Tragoedie” auffassen wuerde. In einem Artikel zu dieser Aussage wird sarkastisch vermerkt, dass der Holocaust in den Augen dieser Jugendlichen wohl auch keine persoenliche Tragoedie waere:

http://www.aish.com/jewishissues/jewishsociety/Young_American_Jews_and_Israel.asp

Anders verhaelt sich die Sache bei orthodoxen Juden: Sie reisen regelmaessig nach Israel, verbringen dort oftmals Jahre ihres Studiums und planen oftmals ihre Auswanderung dorthin. Die Abneigung gegen den Staat scheint also nicht vom bequemen Leben in den Staaten, sondern vom fehlenden religioesen Leben motiviert zu sein. Israel wird unter den Linken in Amerika (und nicht nur da) oftmals als fast daemonischer Staat praesentiert- und wer will sich auf dem Campus schon mit so etwas identifizieren? Je besser informiert jemand jedoch ist und je staerker seine emotionale Bindung an das Land ist, umso wichtiger wird ihm auch der Staat Israel sein.

Die auch unter anderen Aspekten sehr interessante und aufschlussreiche Studie kann unter http://www.huc.edu/faculty/faculty/pubs/StevenCohen/CulturalEvents06.pdf eingesehen werden.

Wie eigentlich zu erwarten, weil in der Geschichte schon hundertfach bestaetigt, fuehrt die Assimilation nicht zum Aussterben des Antisemitismus- so stieg die Anzahl der antisemitischen Vorfaelle in New York um 15 % im Vergleich zum Vorjahr an. Zwischen Oktober 2006 und 2007 gab es nun 94 Attacken, im letzten Jahr zaehlte man noch 82. Joel Levy, der New York Direktor der “Anti- Defamation League”, sieht als Grund dafuer den Besuch des iranischen Praesidenten an (soviel zum Thema: Wir sind antiisraelisch, nicht antijuedisch…). Es koennte jedoch auch sein, dass - ich moechte fast sagen das uebliche- eintritt und die scheinbare Harmonie dem Antisemitismus weicht. Auch in Spanien herrschten 500 Jahre fast paradiesische Zustaende fuer Juden- am Ende mussten sie binnen drei Monaten das Land verlassen oder zum Christentum konvertieren. Ich bezweifle stark(chaz veshaom!) , dass es in den USA derartige Formen annehmen wird, aber man sollte im Hinterkopf behalten, dass es die “Nanny” und Seinfeld keine Garantie fuer eine ewige glueckliche juedisch-amerikanische Symbiose sind.

Herr Weihrauch in Wien

Donnerstag, 01. November 2007

Unter
http://plus7.arte.tv/de/streaming-home/1697480,selectedTags=0-1412818.html

kann man sich einen sehr interessanten Arte- Beitrag noch sieben Tage lang ansehen: Der liberale Wiener Jude Herr Weihrauch soll dem orthodoxen Israeli das juedische Wien zeigen, was zu einigen Diskussionen fuehrt…die Dokumentation zeigt das juedische heutige Wien in seiner ganzen Vielfalt. Bei der Suchanfrage einfach “Herr Weihrauch in Wien” angeben und ansehen!