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	<title>Jewish Blog</title>
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	<description>Das jüdische Leben</description>
	<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 20:51:21 +0000</pubDate>
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		<title>Discomusic in Auschwitz</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 20:51:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melody.michal</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[auschwitz]]></category>

		<category><![CDATA[i will survive]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin wieder da! Familienbedingt eine Weile ausgefallen, aber bevor das neue Jahr anfaengt, musste ich einfach wiederkommen&#8230;.
Das Surfen auf youtube ist mittlerweile zu einem beliebten Freizeitsport nicht nur von Teenies geworden, einfach sucht dann und wann mal nach einem interessanten Clip- sogar einige &#8220;Stars&#8221; sind diesem Trend entsprungen. Einer davon ist Adam Cohen. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin wieder da! Familienbedingt eine Weile ausgefallen, aber bevor das neue Jahr anfaengt, musste ich einfach wiederkommen&#8230;.<br />
Das Surfen auf youtube ist mittlerweile zu einem beliebten Freizeitsport nicht nur von Teenies geworden, einfach sucht dann und wann mal nach einem interessanten Clip- sogar einige &#8220;Stars&#8221; sind diesem Trend entsprungen. Einer davon ist Adam Cohen. Doch er hat weder vor der Kamera gesungen noch Schminktipps gezeigt- er hat getanzt. In Auschwitz. Mit seiner Familie. Zu dem Lied &#8220;I will survive&#8221; von Gloria Gaynor. Und wem das nicht ganz passend scheint, der ist mit dieser Meinung nicht alleine: Kaum ein Video wird so heiss unter den Usern diskutiert wie dieses. Geht das? Und wie kam es dazu?<br />
Cohns Tochter, eine Kuenstlerin aus Tel Aviv, hatte die Idee, als die ganze Familie gemeinsam das Lager besuchten, in dem ihr Vater einst als Haeftling eingesperrt war. Sie erklaerte Cohen die Idee und zeigte ihm die Tanzschritte, die sie im Sinn hatte. Ihr Vater, so sagt sie, fand die Idee &#8220;grossartig&#8221; und erklaerte sich sofort bereit mitzumachen. Und so sieht man Cohen zusammen mit seinen Kindern und Enkeln, die Tanzschritte noch ungelenk, aber voller Enthusiasmus. Ein ungewoehnlicher Fund auf youtube- und einer, der einem beim Dauersurfen vielleicht innehalten laesst.</p>
<p>http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/5250358?pageId=&amp;moduleId=431902&amp;categoryId=&amp;goto=&amp;show=</p>
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		<title>Interessantes aus dem Netz</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 14:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melody.michal</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Chanukkah liegt hinter uns, der Nahost-Konflikt jedoch leider nicht- im Gegenteil, eine L&#246;sung liegt ferner denn je, trotz Tony Blairs Engagement in der Region und Obamas naiver Idee eines &#8220;Siedlungsstops&#8221;. Hamas hat nun zugegeben, dass sie hinter der Forderung, Zipi Livni anzuklagen, stehen- &#252;berrascht hat es wohl wieder nur die Europ&#228;er.
Eine Sammlung von interessanten Artikeln, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chanukkah liegt hinter uns, der Nahost-Konflikt jedoch leider nicht- im Gegenteil, eine L&#246;sung liegt ferner denn je, trotz Tony Blairs Engagement in der Region und Obamas naiver Idee eines &#8220;Siedlungsstops&#8221;. Hamas hat nun zugegeben, dass sie hinter der Forderung, Zipi Livni anzuklagen, stehen- &#252;berrascht hat es wohl wieder nur die Europ&#228;er.<br />
Eine Sammlung von interessanten Artikeln, die einem den Konflikt und dessen Hintergr&#252;nde n&#228;herbringen, habe ich durch Zufall entdeckt: Das Middle East Forum  <a href="http://www.meforum.org/">www.meforum.org</a> definiert sich als </p>
<blockquote><p>a Philadelphia-based think tank, seeks to define and promote American interests in the Middle East and protect the Constitutional order from Middle Eastern influences. </p></blockquote>
<p>Einer der Journalisten, der dort schreibt, ist Khaled Abu Toameh, ein israelisch-arabischer Journalist, dessen Auftritt im Film &#8220;Obsession- Radical Islam&#8217;s war against the West&#8221; mich zu diesem Forum gef&#252;hrt hat (Das Video gibt es unter  <a href="http://www.obsessionthemovie.com/about_interviews_Toameh.php">www.obsessionthemovie.com/about_interviews_Toameh.php</a><br />
kostenlos im Netz). Er schreibt seit &#252;ber 20 Jahren aus dem Gazastreifen und der Westbank, arbeitet derzeit f&#252;r die Jerusalem Post und lebt in Jerusalem- eine eher seltene Mischung. </p>
<p>Genug zu st&#246;bern f&#252;rs Wochenende gibt es unter diesen Links auf jeden Fall!</p>
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		<title>Chanukkah- it&#8217;s Party time!</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 00:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melody.michal</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Freitag geht es los: Das Fest, das in ungef&#228;hr 100 verschiedenen Versionen geschrieben werden kann, ist wieder da: Chanukkah (oder Channukah, Chanuka, Hanukkah, Hanukah&#8230;)! Juhuu! Wem der Sinn danach steht, der sollte daher eine Party schmei&#223;en- bei insgesamt acht Tagen Feier hat man genug Zeit. Zuf&#228;llig bin ich auf diese netten Partytipps hier gesto&#223;en:
www.toppartyideas.com/hanukkah
Dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Freitag geht es los: Das Fest, das in ungef&#228;hr 100 verschiedenen Versionen geschrieben werden kann, ist wieder da: Chanukkah (oder Channukah, Chanuka, Hanukkah, Hanukah&#8230;)! Juhuu! Wem der Sinn danach steht, der sollte daher eine Party schmei&#223;en- bei insgesamt acht Tagen Feier hat man genug Zeit. Zuf&#228;llig bin ich auf diese netten Partytipps hier gesto&#223;en:</p>
<p><a href="http://www.toppartyideas.com/hanukkah/">www.toppartyideas.com/hanukkah</a></p>
<p>Dort gibt es Tipps f&#252;r Tischdekorationen, ein Latkerezept und den Liedtext des bekanntesten amerikanischen Chanukkahliedes, &#8220;I have a swingin&#8217; Dreidel&#8221;. Wer das passende Zubeh&#246;r bestellen will, kann das z. B. in der Schweiz bei Books and Bagels (&#252;brigens ein sehr sch&#246;ner Laden, auf jeden Fall mal reingehen, wenn man gerade in Z&#252;rich ist):</p>
<p><a href="http://www.booksnbagels.com/searchresults.php?Sstr=chanukah&amp;filter=none">www.booksnbagels.com/searchresults.php?Sstr=chanukah&amp;filter=none</a></p>
<p>Oh, und wer noch nach der passenden Musik dazu sucht, dem kann ich dieses wunderbare Album empfehlen: Kenny Harris &#8220;Hanukkah swings!&#8221; Dort hat der Kantor die beliebtesten Lieder der Saison mit einer Big Band in ein Jazzgewand gepackt. Ein Album, das richtig Laune macht! </p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Hanukkah-Swings-Kenny-Ellis/dp/B0009UVBG8/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=music&amp;qid=1260317294&amp;sr=8-1">www.amazon.de/Hanukkah-Swings-Kenny-Ellis/dp/B0009UVBG8/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=music&amp;qid=1260317294&amp;sr=8-1</a></p>
<p>Wer mit dem Hintergrund des Festes nicht vertraut ist oder einen online Kalender mit den Segensspr&#252;chen zum Z&#252;nden der Kerzen sucht, dem hilft- nat&#252;rlich!- Chabad weiter:</p>
<p><a href="http://www.chabadgermany.com/library/article_cdo/aid/757919/jewish/Die-acht-Tage-von-Chanukka.htm">www.chabadgermany.com/library/article_cdo/aid/757919/jewish/Die-acht-Tage-von-Chanukka.htm</a></p>
<p>So, und nun kann es losgehen- nur noch schnell den Leuchter putzen&#8230;</p>
<p>Chag Sameach!</p>
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		<title>Chanukkahmarkt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 20:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melody.michal</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wieder soweit: Am 29.11. geht er los, der Channukkahmarkt des J&#252;dischen Museums Berlin. Obwohl keine besonders j&#252;dische Erfindung (&#228;hem), ist er mit seinen Angeboten von Kitsch bis Kunst doch f&#252;r all diejenigen einen Besuch wert, denen noch das eine oder andere j&#252;dische Accessoire in ihrer Sammlung fehlt. J&#252;dische Spezialit&#228;ten sind ebenso zu finden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wieder soweit: Am 29.11. geht er los, der Channukkahmarkt des J&#252;dischen Museums Berlin. Obwohl keine besonders j&#252;dische Erfindung (&#228;hem), ist er mit seinen Angeboten von Kitsch bis Kunst doch f&#252;r all diejenigen einen Besuch wert, denen noch das eine oder andere j&#252;dische Accessoire in ihrer Sammlung fehlt. J&#252;dische Spezialit&#228;ten sind ebenso zu finden wie Live Musik und ein ausgefallenes Begleiprogramm mit Puppenspiel. Also, nichts wie hin! </p>
<p>J&#252;disches Museum Berlin, 29. November bis 27. Dezember 2009, t&#228;glich 12-18 Uhr (24.12. geschlossen)<br />
<a href="http://www.jmberlin.de/main/DE/02-Veranstaltungen/02-Chanukka-Markt/00-chanukkamarkt2009-startseite.php">www.jmberlin.de/main/DE/02-Veranstaltungen/02-Chanukka-Markt/00-chanukkamarkt2009-startseite.php</a></p>
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		<title>Hunger!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 18:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melody.michal</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[koscher]]></category>

		<category><![CDATA[Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[Was haben eine altbabylonische Tonfiguren und eine Pepsi mit Hechscher (koscherem Zertifikat) gemeinsam? Sie teilen sich die R&#228;ume der Ausstellung &#8220;Koscher &#38; Co. &#220;ber Essen und Religion&#8221; des J&#252;dischen Museums in Berlin. Dort n&#228;hert man sich dem Thema koscheres Essen und dessen Bedeutung f&#252;r das Judentum auf plastische Art: So wird mithilfe einer langen Karawane [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben eine altbabylonische Tonfiguren und eine Pepsi mit Hechscher (koscherem Zertifikat) gemeinsam? Sie teilen sich die R&#228;ume der Ausstellung <em>&#8220;Koscher &amp; Co. &#220;ber Essen und Religion&#8221;</em> des J&#252;dischen Museums in Berlin. Dort n&#228;hert man sich dem Thema koscheres Essen und dessen Bedeutung f&#252;r das Judentum auf plastische Art: So wird mithilfe einer langen Karawane aus Spielzeugtieren, von denen einige aufrecht stehen, andere liegen, der Unterschied zwischen koscheren und nichtkoscheren Tieren visuell sichtbar gemacht. Video- und H&#246;rstationen gehen einen Schritt weiter und erkl&#228;ren, was eigentlich notwendig ist, damit Lebensmittel als koscher gelten- von Fleisch bis Fisch gibt es da einiges zu beachten.<br />
Deshalb darf auch die neueste technische Errungenschaft, der <em>&#8220;Bug Checker&#8221;</em>, nicht in der Sammlung fehlen- das tragbare Leuchtpult macht es einfach, Insekten im Salat zu erkennen, deren Verzehr von der Perspektive der Torah aus gesehen meist schlimmer ist als der eines Schinkens- dabei &#252;bertritt man nur EIN Gebot, so ein kleines Insekt kann schonmal vier bis sechs Gebote beinhalten, die dann gebrochen werden. Und wer will einen Wurm im Salat haben? Eben.<br />
Insgesamt 700 Exponate haben die Aussteller zusammengetragen, um Interessierten einen Einblick in das zu geben, was gemeinhim unter dem Namen &#8220;koscher&#8221; bekannt ist. Nat&#252;rlich werden auch die einzelnen Speisegesetze erl&#228;utert, die mit Feiertagen oder besonderen Ereignissen zusammenh&#228;ngen: Was w&#228;re Schabbat ohne Challot oder Pessach ohne Mazza? F&#252;r die historisch Interessierten werden auch die Opfergaben im Tempel erkl&#228;rt und Vergleiche zwischen anderen Religionen und deren Ess- und Trinkgewohnheiten aufgezeigt. Und wer etwas zu Hause nachkochen will: Nur zu! Einfach den eigenen &#8220;Koscher &amp; Co&#8221; L&#246;ffel der Ausstellung mit nach Hause nehmen und auf der unten angegeben Homepage den f&#252;nfstelligen Code eingeben- schon tauchen sie auf, die Rezepte. </p>
<p>Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Februar zu sehen, der Eintritt kostet vier Euro.  </p>
<p>J&#252;disches Museum, Lindenstr. 9 - 14, Kreuzberg, bis 28. Februar, t&#228;glich 10 - 20 Uhr, Mo bis 22 Uhr<br />
<a href="http://www.jmberlin.de/koscher/">www.jmberlin.de/koscher/</a><code></code></p>
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		<title>Strange Fruit</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 01:35:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melody.michal</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[K&#252;rzlich fiel mir ein B&#252;chlein &#252;ber John Coltrane in die H&#228;nde (&#8221;John Coltrane - Jazz, racsism and resistance: extended version&#8221; von Martin Smith). Darin wird ein Song erw&#228;hnt, den Billi Holiday einst sang und damit unsterblich machte: &#8220;Strange Fruit&#8221;. Er widmet sich einem Ph&#228;nomen, das sich im tiefen S&#252;den der USA noch lange, lange nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>K&#252;rzlich fiel mir ein B&#252;chlein &#252;ber John Coltrane in die H&#228;nde (&#8221;John Coltrane - Jazz, racsism and resistance: extended version&#8221; von Martin Smith). Darin wird ein Song erw&#228;hnt, den Billi Holiday einst sang und damit unsterblich machte: &#8220;Strange Fruit&#8221;. Er widmet sich einem Ph&#228;nomen, das sich im tiefen S&#252;den der USA noch lange, lange nach Abschaffung der Sklaverei hielt: Der Verfolgung und Ermordung von Schwarzen. Oftmals wurden diese erh&#228;ngt und dann an den B&#228;umen gelassen, unter denen sich sp&#228;ter ganze Menschentrauben sammelten und die Leichen begafften. Ein Foto, das diesen Moment festhielt, soll den j&#252;dischen Lehrer Abel Meeropol besonders inspiriert haben: Es wurde am 7. August 1930 aufgenommen und zeigt eine belustigte wei&#223;e Menschenmenge, die sich unter einem Baum versammelt hat. &#220;ber ihnen baumeln die Leichen zweier schwarzer M&#228;nner. Das Foto, von Lawrence Beitler aufgenommen, schockierte Meeropol derart, dass er einen Anti-Lynch Song verfasste:</p>
<p>Strange Fruit</p>
<p>Southern trees bear a strange fruit,<br />
Blood on the leaves and blood on the root,<br />
Black body swinging in the Southern breeze,<br />
Strange fruit hanging from the poplar trees.</p>
<p>Pastoral scene of the gallant South,<br />
The bulging eyes and the twisted mouth,<br />
Scent of magnolia sweet and fresh,<br />
And the sudden smell of burning flesh!</p>
<p>Here is the fruit for the crows to pluck,<br />
For the rain to gather, for the wind to suck,<br />
For the sun to rot, for a tree to drop,<br />
Here is a strange and bitter crop. </p>
<p>Das Lied (Meeropol war sowohl f&#252;r den Text als auch die Melodie verantwortlich) wurde 1936 in einer Gewerkschaftszeitung, &#8220;The New York Teacher, ver&#246;ffentlicht und sp&#228;ter von Meeropol, seiner Frau und Laura Duncan im Madison Square Garten aufgef&#252;hrt. Sp&#228;ter von Billie Holiday aufgenommen, wurde es ihr meistverkauftes Lied und inspirierte sp&#228;ter noch eine Oper, zwei Novellen und ein Thaterspiel.</p>
<p>Meeropol machte indes noch anderweitig von sich reden: Nach der Exekutierung von Julius und Ethel Rosenberg, einem amerikanischen Ehepaar, das der Spionage f&#252;r die Sowjetunion angeklagt wurde, adoptierte er deren zwei S&#246;hne, die sp&#228;ter auch seinen Nachnamen annahmen. Ein sehr interessantes Kapitel der schwarzen B&#252;rgerrechtsbewegung in den USA, die damals auch von Juden sehr unterst&#252;tzt wurde. </p>
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		<title>Die Engl&#228;nder sind wieder allen voraus!</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 13:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melody.michal</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[auswandern]]></category>

		<category><![CDATA[Auswanderung]]></category>

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		<category><![CDATA[Israel]]></category>

		<category><![CDATA[Jewish Agency]]></category>

		<category><![CDATA[Nefesh B' Nefesh]]></category>

		<category><![CDATA[Olim]]></category>

		<category><![CDATA[UK]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie m&#246;gen vielleicht am tiefsten von allen Europ&#228;ern in der Rezession stecken (und das, obwohl sie sich nie als Erop&#228;er bezeichnen!) und immer noch zwei Wasserh&#228;hne statt einem am Waschbecken befestigt haben, aber in einem sind sie Spitzenreiter: Wenn es um Aljiah geht, die Auswanderung nach Israel. Die Zahlen vom Anfang dieses Jahres sprechen f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie m&#246;gen vielleicht am tiefsten von allen Europ&#228;ern in der Rezession stecken (und das, obwohl sie sich nie als Erop&#228;er bezeichnen!) und immer noch zwei Wasserh&#228;hne statt einem am Waschbecken befestigt haben, aber in einem sind sie Spitzenreiter: Wenn es um Aljiah geht, die Auswanderung nach Israel. Die Zahlen vom Anfang dieses Jahres sprechen f&#252;r sich: Zwischen Januar und Juni zogen 265 englische Juden nach Israel, eine Steigerung von 24% im Vergleich zum letzten Jahr. Vergleicht man das mit dem Anstieg von 16% der Auswanderer aus Nordamerika und dem l&#228;ppischen 1% von denen aus der ehemaligen Sowjetunion, wird schnell klar: Die Engl&#228;nder sind allen voraus! Insgesamt wird erwartet, das bis zum Jahr 2101 300 j&#252;dische Briten nach Israel kommen, und insgesamt sollen es 800 werden.<br />
Die meisten kommen, so Rafi Nassi, Direktor der Aljiahabteilung der Jewish Agency, weil sie ihre Kinder in einem j&#252;dischen Staat aufziehen m&#246;chten. Das gr&#246;&#223;te Hindernis ist weiterhin der finanzielle Aspekt, sowohl was die Finanzierung des Umzugs als auch die Jobsuche im Land betrifft.<br />
Dem kommt Israel entgegen: Neueinwanderer, sogenannte Olim, m&#252;ssen 10 (!) Jahre lang keine Steuern auf Einkommen bezahlen, das sie im Ausland verdienen. Das hilft nat&#252;rlich denjenigen enorm, die weiterhin in England arbeiten m&#246;chten oder dort noch H&#228;user besitzen.<br />
Neben der Jewish Agency, die auch in Deutschland aktiv ist, hilft in England und den USA auch die Organisation Nefesh B&#8217; Nefesh Auswanderungswilligen, die B&#252;rokratie und die Ainzelheiten des neuen Lebens zu organisieren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Free Gilad! Fuer wieviel?</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 08:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melody.michal</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Gilad Shalit]]></category>

		<category><![CDATA[Hamas]]></category>

		<category><![CDATA[Sbarro]]></category>

		<category><![CDATA[Terror]]></category>

		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

		<category><![CDATA[Terroristen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz Israel spricht seit dem vergangenen Freitag ueber das erste Video des entfuehrten Soldaten Gilad Shalit (Gilad ben Aviva) seit vier Jahren. Mager sieht er aus, aber ueber alles andere ist man sich uneinig- geht es ihm gut, wird er geschlagen, was fuer Botschaften sendet das Video? Hier kann man sich es mit englischen Untertiteln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz Israel spricht seit dem vergangenen Freitag ueber das erste Video des entfuehrten Soldaten Gilad Shalit (Gilad ben Aviva) seit vier Jahren. Mager sieht er aus, aber ueber alles andere ist man sich uneinig- geht es ihm gut, wird er geschlagen, was fuer Botschaften sendet das Video? Hier kann man sich es mit englischen Untertiteln ansehen und sich sein eigenes Bild machen:</p>
<p><a href="http://www.haaretz.com/hasen/spages/1118449.html">www.haaretz.com/hasen/spages/1118449.html</a></p>
<p>Eines jedoch ist nun sicher: Er lebt noch. Das kann sich jedoch jederzeit aendern. Hamas fordert nun einen exorbitanten Preis fuer den Israeli: Insgesamt 100 (!) Terroristen, die derzeit in israelischen Gefaengnissen sitzen, darunter ueber 400 der gefaehrlichsten Menschen, die unter anderem den Terroranschlag auf die Sbarropizza in Jerusalem und ein Hotel in Naharia an Pessach zu verantworten haben. Und das ist noch nicht genug: Der Fuehrer der Hamas hat bereits angekunedigt, die Entfuehrung weiterer Soldaten anzustreben, um noch mehr fuer Hamas herausschlagen zu koennen. Zudem stehen naechstes Jahr Wahlen an, und 1000 freie Terroristen sind nahezu ein Garant fuer einen Wahlsieg der Hamas. </p>
<p>Doch leider scheint die nationale Meinung so verblendet, dass vielen Israelis das alles egal ist, Hauptsache, &#8220;ihr&#8221; Gilad kommt heil zurueck. Schliesslich hat fast jede Familie ein Kind in der Armee und kann sich mit seinen Eltern identifizieren. Doch sind sie auch bereit, mit dem Leben ihres eigenen Kindes zu bezahlen? Stimmt Netanjahu dem Deal zu, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der naechste Gilad entfuehrt wird&#8230;.</p>
<p>Asaf Wohl, Journalist fuer ynet, hat dazu einen sehr guten Artikel geschrieben, in dem er vorschlaegt, doch die fuer den ganzen Schlamassel bezahlen zu lassen, die ihn verursacht haben: Die Palaestinenser, die Hamas gewaehlt haben. Realistisch? Wohl kaum. Doch Realismus hat einem in Israel noch nie weitergeholfen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3785570,00.html">www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3785570,00.html</a></p>
<p>Netanjahu und ganz Israel steht mit dem Ruecken zur Wand. Wo ist eigentlich die UN, wenn man sie mal braucht?</p>
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		<item>
		<title>Time of my life</title>
		<link>http://www.jewishblog.de/?p=278</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 09:14:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melody.michal</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Rosch HaSchana und Jom Kippur liegen hinter uns, nun heisst es &#8220;sman simchateinu&#8221;- Zeit unserer Freude, denn das Laubhuettenfest geht heute los! In Israel, London und New York stehen Laubhuetten vor den Restaurants, Scharen von Familien kommen in diesen Tagen zusammen, und an den Zwischenfeiertagen werden jede Menge Ausfluege unternommen. 
Auch wenn es auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rosch HaSchana und Jom Kippur liegen hinter uns, nun heisst es &#8220;sman simchateinu&#8221;- Zeit unserer Freude, denn das Laubhuettenfest geht heute los! In Israel, London und New York stehen Laubhuetten vor den Restaurants, Scharen von Familien kommen in diesen Tagen zusammen, und an den Zwischenfeiertagen werden jede Menge Ausfluege unternommen. </p>
<p>Auch wenn es auf den ersten Blick wie ein Widerspruch scheint, dieses Video kann einen in die richtige Stimmung bringen- am 22.10. wird der Film ueber diese faszinierende Frau in New York praesentiert, die trotz ihrer schweren Krankheit und der schlussendlichen Gewissheit, sie nicht besiegen zu koennen, &#8220;besimcha&#8221;- froehlich- war:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ntjur5WgUQ0">www.youtube.com/watch?v=ntjur5WgUQ0</a></p>
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		<title>Konversion als Comedy</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 22:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>melody.michal</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Übertritt]]></category>

		<category><![CDATA[Comedy]]></category>

		<category><![CDATA[Doku]]></category>

		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Konversion]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum ein Thema wird ja so hei&#223; diskutiert wie der &#220;bertritt zum Judentum, egal wo: In Israel fragt man sich, ob und wie man die vielen russischen Einwanderer zum Glauben ihrer meist der Gro&#223;v&#228;ter bringen kann, in Amerika wei&#223; man vor lauter verschiedenen j&#252;dischen Richtungen schon gar nicht mehr, wer eigentlich Jude ist, und in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ein Thema wird ja so hei&#223; diskutiert wie der &#220;bertritt zum Judentum, egal wo: In Israel fragt man sich, ob und wie man die vielen russischen Einwanderer zum Glauben ihrer meist der Gro&#223;v&#228;ter bringen kann, in Amerika wei&#223; man vor lauter verschiedenen j&#252;dischen Richtungen schon gar nicht mehr, wer eigentlich Jude ist, und in Deutschland wird man meist nach Israel oder London geschickt, um dort zu konvertieren.<br />
Ein sch&#246;nes Beispiel f&#252;r die komplexe Welt der Konversion ist der Amerikaner Yisrael Campbell, fr&#252;her Christopher. Der geb&#252;rtige Amerikaner hat eine weite Reise hinter sich: Als Kind besuchte er eine katholische Schule, seine Tante war Nonne und seine Mutter eine zeitlang im Kloster - eine pr&#228;gende Erfahrung. Und dennoch half sie ihm nicht weiter, als er mit 16 erkannte, dass er drogen- und alkoholabh&#228;nig war: </p>
<blockquote><p>&#8220;The recovery process demanded I find a spiritual way of life and early on I learned that Catholicism was not for me (&#8230;) I thought that since I wasn&#8217;t a religious person I would like Judaism more than I had liked any other religion. So I took a course in basic Judaism. It was there I fell in love with (Reform) Judaism but to me it was just Judaism and I had no idea there were denominations.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nach seinem &#220;bertritt zum Reformjudentum studierte Yisrael Theater in New York and begann mit Standup Comedy, ein nicht ganz einfaches Metier. Doch seine eigene Geschichte, verpackt in eine Mischung aus traditioneller Erz&#228;hlung und &#8220;spiritual standup&#8221;, gefiel mehr und mehr Leuten, konnten sich doch viele mit dieser Suche nach Gott identifizieren. Der Humor tat ein &#220;briges, und so konnte er eine Reihe von One man Shows mit Titeln wie &#8220;Einstein was right&#8221; und &#8220;It&#8217;s not in Heaven&#8221; erfolgreich durchziehen. </p>
<p>Weil es so sch&#246;n war und er sich erst nicht entscheiden konnte, trat Yisrael insgesamt dreimal &#252;ber: Vom Katholizismus zum Reformjudentum, dann zum konservativen Judentum und schlie&#223;lich orthodox. Dann erst nahm er den Namen Yisrael an und zog voller Konsequenz auch gleich nach Israel.</p>
<p>Dort lebt er heute (nat&#252;rlich in Jerusalem- jeder anst&#228;ndige Baal Teshuvah oder Konvertit lebt in Jerusalem ;-) )mit Frau und drei Kindern. Er tritt noch immer weltweit auf, f&#252;r j&#252;dische Organisationen, auf Konferenzen und in Comedy Clubs- seine neue Show &#8220;You can never be too jewish&#8221; lief letztes Jahr in New York an. </p>
<p>Der &#8220;Matisyahu of Comedy&#8221; wurde aber erst richtig bekannt, als David Blumenfeld und Matthew Kalman eine Dokumentation mit dem sch&#246;nen Titel &#8220;Circumcise me&#8221; drehten. Den Trailer gibt&#8217;s hier- vielleicht ein sch&#246;ner Aufh&#228;nger f&#252;r eine erneute Diskussion&#8230;?</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=e0miQsmj6TE">www.youtube.com/watch?v=e0miQsmj6TE</a></p>
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